Muss Entwicklung schmutzig sein? Wachstum, Armut und Umwelt im 21. Jahrhundert

Der Mattersburger Kreis und das Klimabündnis laden ein zur Veranstaltung "Muss Entwicklung schmutzig sein? Wachstum, Armut und Umwelt im 21. Jahrhundert" 

Lässt sich „Entwicklung“ ökologisch tragfähig gestalten? Angesichts der weltweiten Zunahme der Extraktion und des Verbrauchs natürlicher Ressourcen ist dies eine der drängendsten entwicklungspolitischen Fragestellungen.

Die Ausgangslage ist brisant: Während in den alten Industriestaaten eine ökologische Wende hin zur sogenannten Green Economy angepeilt wird, verbleiben Rohstoffabbau und schmutzige Industrien in den Entwicklungs- und Schwellenländern. Unter Überausbeutung von Natur und Arbeit wird dort für globale Märkte und lokale Verbraucherklassen produziert. Dabei darf der „Aufstieg“ der Schwellenländer nicht darüber hinwegtäuschen: Arme Länder bleiben zurück.

Ein Entwicklungsmodell, das einer wachsenden Weltbevölkerung einen westlichen Lebensstandard bescheren möchte, ist ökologisch nicht durchzuhalten. Welche Voraussetzungen hat „Entwicklung“ im Norden und Süden? Braucht der Weg aus der Armut industrielles Wachstum? Wie können nachhaltige Zukünfte aussehen, die zugleich ökologische Grenzen und das Recht auf Entwicklung anerkennen?

Am Podium diskutieren

- Marina Fischer-Kowalski, IFF Wien/Uni Klagenfurt

- Beate Littig, IHS Wien

- Karin Fischer, JKU Linz

Veranstaltungsdetails: 29.November 2016, 19:00-21:00 Uhr - Depot Breitengasse 3, 1070 Wien

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